Wattwanderung

Vom nördlichsten Punkt dem Vogelschutzgebiet der Insel Amrum geht es los Richtung Insel Föhr. So eine geführte Wanderung zehn Kilometer durch das Watt ist für viele schon etwas besonderes. Ohne Schuhe geht es vom Sandstrand los durch das scheinbar endlose Watt mit Wattwürmer, Muscheln, Krebse, tiefen Prielen und reichlich Schlick. In Gummistiefeln

ist es zu anstrengend und man könnte stecken bleiben. Etwas beeilen sollte man sich schon bevor die Flut wiederkommt.

Von Mai bis September werden Touristengruppen durch das Wattenmeer

geführt. Für den Laien scheint das Watt scheinbar leblos. Unsichtbare Wattbewohner, wie millimetergroße Schlickkrebse, verursachen das typische Knacken und Knirschen.

Die Kinder sind begeistert wenn sie knöcheltief im Schlamm versinken. Krebse und kleine Tintenfische sind auch zu finden. Überall sind von den Wattwürmern kleine sogenannte Spaghettihaufen.

Weiterhin gibt es überall Miesmuscheln, Austern, Herzmuscheln und Wattschnecken.

Auch einige Balken von einen Schiffswrack sind sogar noch zu sehen. Darüber gibt es natürlich auch Seemannsgarn. Nach drei Stunden wird die Insel erreicht und zurück geht es wieder mit der Fähre. Der Nationalpark Wattenmeer an der Nordsee geht bis zur dänischen Grenze und hat eine Fläche von über 400000 Hektar. Kinder ab sechs Jahre dürfen bei dieser Wanderung teilnehmen.

Für kleinere Kinder gibt es natürlich auch kürzere Ausflüge. Nach dem tropischen Regenwald

ist das Wattenmeer das produktivste Ökosystem. Infos gibt es im Netz auf amrum.de

 

 

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