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Reisen auf den Spuren der Prinzessin von Wales
Von Gaby | 20.Mai 2008
Zehn Jahre nach ihrem Tod haben ihre Fans Prinzessin Diana nicht vergessen. Unzählige Touristen folgen auch um den Todestag der britischen Prinzessin Diana ihre Spuren. Drei- bis viertägige Kurzreisen verbinden wesentliche Stationen ihres Lebens in London und Paris. Ruhe herrscht im Sommer nur an ihren Grab. Ansonsten scheinen die Fans von Prinzessin Diana keinen Ort auszulassen, der je eine Beziehung zu ihr hatte. Das Familienanwesen Althorp steht auf vielen Reiseplänen. Prinz Charles hatte dort 1977 seine erste Ehefrau kennen gelernt. Vier Jahre später gab Diana Frances Spencer dem ältesten Sohn von Königin ElizabethII. das Jawort und wurde zur Prinzessin von Wales. Nach Dianas Tod wurde ihr Sarg auf das Landgut gebracht. Seitdem ist Althorp in der ganzen Welt bekannt geworden. Bis Mitte September ist der Adelssitz unweit von Northampton für Besucher geöffnet. Ein Museum mit Stücken aus Dianas einstigen Londoner Wohnsitz im Kensington-Palast erinnert an die Prinzessin: als Kind, als Ehefrau, als Mutter, als Helferin für Menschen in der Not. Im Kensington-Palast zeigen Bilder vom Fotograf Mario Testino, die Prinzessin wenige Monate vor ihren Tod, als eine selbstbewusste, schöne und begehrenswerte Frau. Viele Reisende lockt auch die letzte Station in Dianas Leben in Paris. Wer es sich leisten kann übernachtet im Nobelhotel „Ritz“ oder genehmigt sich zumindest ein Champagner-Cocktail in der dortigen
„Hemingway“ Bar. Durch die Flügeltür ging Diana am Abend des 30. August 1997 mit ihrem ägyptischen Lebensgefährten Dodi al-Fayed zu dem Auto mit dem sie nur wenige Minuten später bei einem schrecklichen Unfall ums Leben kam. Jeden Tag werden Hunderte Fotos am Unglücks-Tunnel an der Place de l´Alma geschossen. Vom Unglücksort ist es nur ein kurzer Weg mit der Metro zum Gare du Nord. Von hier braucht der Schnellzug zweieinhalb Stunden bis in das Londoner Zentrum. Dort geht es von der Station Waterloo über die Westminster Bridge zum Big Ben am Parlament. Touristen können sich an die Downing Street wenden, wo
Tony Blair an Dianas Todestag das Wort von der „Prinzessin des Volkes“ prägte. Touristen finden in der Stadt sogar Metallplaketten zur Orientierung auf dem Boden: „The Diana Princess of Wales Memorial Walk“ ist darin eingraviert. 90 Bodenplatten sollen es auf 11,8 Kilometer sein.
Quelle: Saarbrücker Zeitung
Topics: Grossbritanien, England, Schottland,Irland |



















