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Italien das Rätsel von Apulien
Von Gaby | 25.Juli 2008
Bei einer Rundreise ist der urtümliche Charakter von Apulien im Süden von Italien am besten zu erleben. Hier gibt es keinen Massentourismus. Feriengäste finden hier oft Unterkunft in burgähnlichen Bauerngehöften aus dem Mittelalter und so mancher Geheimtipp ist hier zu finden. Bei den Kirchen und Palästen wechseln sich Barock und Rokoko oft ab. Ausgrabungen laden hier zu einer Zeitreise in die Geschichte ein. Bis in die Steinzeit reicht die 200000 jährige Geschichte.
Griechen, Römer, Spanier und Araber hinterliesen hier Spuren. Außerhalb der Saison ist die Fahrt mit dem Auto auf der dann wenig befahrenen Küstenstraße zum Südkap am Stiefelabsatz entspannend. Auf der Panoramastrecke gibt es hinter jeder Biegung neue Ausblicke. Das Angebot der Unterkünfte reicht hier von bescheidenen Schlafstätten bis zu gut restaurierten Gehöften mit Luxuskomfort. Viele “Masserien”, die früher Verteidigungslinien waren, sind heute feudale Landhotels. Eine hilfreiche Klassifizierung der Unterkünfte gibt es aber hier nicht. Die Universitätsstadt Lecce ist das Zentrum des Südens 45 Kirchen, Klöster, Paläste und ein römische Amphitheater ist hier in der Stadt. Aber auch in kleineren Orten gibt es viel Geschichte.
In Alberobello sind die Rundhäuser mit den Kegeldächern charakteristisch. Sie sind seit 1996 Weltkulturerbe. Der Staufenkaiser Friedrich II. ließ im 13. Jahrhundert als eine monumentale Burg das achteckige Castel del Monte erbauen, das zum Unesco-Weltkulturerbe zählt. Es ist aus allen Himmelsrichtungen schon von weiten zu sehen. Um die Anlage gibt es heute viele Fragen. Nicht einmal die Herkunft des Gesteins des Bauwerks konnte bis heute zweifelsfrei geklärt werden.
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