Über einhundert Mühlen gibt es noch in Sachsen. Der Mühlentag ist hier schon Tradition geworden.

Der Eintritt gilt als Spende und wird für den Erhalt der Denkmäler verwendet. Neun Windmühlen gibt es in den Tälern des Triebischtales. So nah zusammen sind sie selten zu finden. Als Anreiz viele Windmühlen zu besichtigen, gibt es einen Bierdeckel in Form eines Mühlsteins. Besucher können sich den Besuch jeder Mühle mit einem Stempel bestätigen lassen. Die Müller führen durch ihre Betriebe, Ateliers und Schauwerkstätten sind geöffnet, verkostet werden Produkte aus eigener Herstellung. Windmühlen sind in Sachsen nur noch vereinzelt im Flachland von Nordsachsen zu finden. Die Wassermühlen sind dagegen mehr verbreitet. Den Mühlentag gibt es jetzt schon bundesweit am Pfingstmontag seit 15 Jahren. Über 1000 historische Denkmäler informieren an diesen Tag über die Geschichte und Technik der Mühlen. Interessant sind darunter auch die Sägemühlen, Papiermühlen und Ölmühlen. Natürlich stehen heute die meisten Mühlen still. Mit der Industrialisierung wurden sie immer mehr vom Markt verdrängt. Eine von den wenigen produzierenden Mühlen ist die Miltitzer Wassermühle. Heute wird sie aber von einer modernen Turbine angetrieben. Die Mahltechnik stammt aber noch zum großen Teil aus den 1920er Jahren. Die 1890 erbaute Mühle wird jetzt in der vierten Generation betrieben. 800 Tonnen Mehl werden pro Jahr gemahlen. Damit werden Bäckereien im Umland beliefert und ein Teil wird im Hofladen verkauft.

 

 

Share and Enjoy:
  • del.icio.us
  • Google Bookmarks
  • LinkArena
  • Netvouz
  • Reddit
  • Facebook
  • Faves
  • DZone
  • LinkedIn
  • Technorati
  • connotea
  • Add to favorites
  • Diigo
  • IndianPad
  • LinkaGoGo
  • Live
  • Ping.fm
  • Twitter
  • Yahoo! Buzz

Leave a Reply

*