Die Vulkanseetour – auf den Azoren wandern

 

Auf den Azoren wandern. Die Landschaft erinnert an Schottland, besonders wenn man vor dem Lago de Fano steht. Im Gegensatz zu der Bergtour gibt es hier keine üppige Natur, sondern schroffe Berge, die mit wenig kargen Grün bis zum Ufer des Sees hinabfallen. In der Tiefe schillert der See in tiefem Blau nur der Wind und das Mövengeschrei sind zu hören, sonst herrscht nur Einsamkeit. Hier gibt es keinen, noch so kleinen Ort, keine Straße nur zu Fuß ist der See zu erreichen. Wir starten unsere Wandertour in Praira.

Der Weg führt durch das Tal immer geradeaus, dann verdichtet sich der Weg, das Land wird hügeliger. Wir gelangen in einen Hohlweg, an dem die Felswände dicht mit Moos bewachsen sind. Wir werden begleitet von einem Wildbach, dessen Rauschen kurz vor dem Kraterrand verstummt. Wer bis hierher kommt erlebt eine grandiosen Blick auf den See. Der Rückweg erfolgt über die gleiche Strecke. Da die Azoren vulkanischen Ursprungs sind, gibt es noch unzählige Fumerolen, das sind mit heißem Wasser gefüllte Löcher und nach Schwefel riechendem Dampf. Wenn der Himmel mit Wolken bedeckt ist, lohnt sich diese Wanderung nicht, denn dann liegt der See in Nebel gehüllt.

 

 

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