Grönland – das Land der Gletscher
Von Gaby | 17.Juli 2010
Reisen nach Grönland sind wie eine Zeitreise. Ein „dickes Fell“ sollte auf die größte Insel der Erde schon mitgebracht werden. 12 Grad werden gerade mal im Sommer in Ilulissat an der Westküste erreicht. Je nach Lage können die Temperaturen auch eher niedriger sein. Die Insel ist nur über Kopenhagen mit Air Greenland in über vier Stunden Flug erreichbar. Grönland ist innerhalb Dänemarks ein eigener Staat und gehört nicht zur EU. Für einen Besuch der Insel ist ein Reisepass notwendig. Die Landeswährung ist die dänische Krone. Die Inselbewohner sprechen Grönländisch, Dänisch und auch zunehmend Englisch. Wie in allen nordischen Ländern sind die Preise bedeutend höher. Für Touristen ist in Ilulissat das Hotel Arctic zu empfehlen. Einige Reisebüros bieten verschiedene Pakete an, mit Inlandeisausflug, Schlittenhundefahrt und Bootstour auf dem Eisfjord. Auf der Insel ist der aktivste Gletscher der Erde. Der Sermeq Kujalleq Gletscher produziert täglich mehere Millionen Tonnen Eis.
Wenn der Gletscher aller zwei bis drei Wochen kalbt, wird schon ein mittlerer Tsunami ausgelöst. Grönländer essen was vor der Haustür läuft oder schwimmt. Robbenfleisch ist eine Rarität. Als Wirtschaftsfaktor gehört die Robbenjagd zur Kultur der Bewohner. Zu den Delikatessen zählen auch Garnelen und Heilbutt. Moschusochse und Rentier sind die Fleischlieferanten.
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Tag des offenen Weingutes
Von Gaby | 9.Juli 2010
Sächsische Elbweindörfer – das ist für jeden Weinfreund eine Region zum genießen und erholen. Am letzten Augustwochenende ist in Sachsen in dieser Region der Tag des offenen Weingutes und Sie können natürlich hinter die Kulissen der Winzer schauen. Auf den 28 Weingütern gibt es zahlreiche Veranstaltungen. Winzerhöfe bieten Weinbergwanderungen, Kellerführungen und auch teilweise Traktorfahrten. Natürlich fehlt nicht die Weinverkostung, die aus drei Weinen besteht und überall angeboten wird. Ein halbtrockener Rivaner hat dieses Jahr eine Goldmedaille und ein Rieslingsekt eine Silbermedaille bekommen. Mit etwas Glück treffen Sie auch auf einen Weingut die Sächsische Weinkönigin. Bei der Winzergenossenschaft Meißen können Sie sich auf eine historische Zeitreise begeben. Hier erfahren Sie viel über die Geschichte des sächsischen Weinbaus. Die Kinder hat man natürlich am Tag des Weingutes auch nicht vergessen. Die Region der Elbweindörfer geht von Pillnitz bis nach Diesbar-Seußlitz. Am Tag der offenen Tür werden auch Sonderbusse zwischen Diesbar-Seußlitz und Radebeul eingesetzt. Mit etwa 10000 Besucher ist jedes Jahr zu rechnen.
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Rund um Rhein und Mosel
Von Gaby | 20.Juni 2010
Wandern, Radfahren, einen Blick bei Bremm vom Calmont auf die Moselschleife werfen oder den Moselwein genießen. Hier gibt es viele Sehenswürdigkeiten. Die 1000jährige Festung Arras, die Burgruine Veldenz, die trutzige Reichsburg Cochem aus dem 11. Jahrhundert, die Ruine der Kaisertherme in Trier, wo die Römer schon kurten, oder das berühmte Traben-Trabachs Brückentor von 1898 mit Jugendstil-Elementen. Besuchen Sie den steilsten Weinberg Europas, den Calmont Klettersteig über Leiterstiegen und in Beilstein die Reste der Burg Metternich. Am Abend wenn der Magen knurrt finden Sie vielleicht den Jahrhundertwein. In Traben-Trabach können Sie den Riesling testen. In Koblenz geben sich eingebettet im Gebirge Mosel und Rhein ihr Rendezvous. Sehenswert ist die Altstadt mit der Liebfrauenkirche und den Zwiebeltürmchen. Mit Spitzenrieslingen ist das Öko-Weingut Melsheimer mitten in Reil an der Mosel eine Übernachtungsempfehlung. Eine Spezialität ist in Traben-Trarbach Wolfer Weg 11, der Moselländische Apfelbraten.
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Wandern von Rüdesheim nach Ehrenbreitstein
Von Gaby | 23.Mai 2010
Auf Schusters Rappen entlang des Rheins, auf dem Rheinsteig auf der Ostseite des Rheins. Die Strecke ist ungefähr 135km lang. Man sollte dafür etwa 8-10 Tage einplanen. Der Wanderweg kreuzt alle Bahnhöfe und die Anlegestellen der Rheinschifffahrt. So kann man die Wanderroute unterbrechen und evtl. mit dem Zug oder Schiff weiterfahren. Der Start ist in Rüdesheim. Hier führt der Wege stetig auf zu dem auf 288 Meter hoch stehenden Niederwalddenkmal. Weiter geht der Weg in Richtung Lorch. Kurz bevor man Lorch erreicht, erblickt man auf der anderen Rheinseite die Burgen Rheinstein, Sooneck und Reichenstein. Ein weiterer Höhepunkt ist der Blick auf die Burg Pfalzgrafenstein, kurz vor Kaub die mitten im Rhein steht. Der Weg geht weiter in Richtung Sankt Goar. Verpassen sie nicht den grandiosen Ausblick von dem Loreleyfelsen auf das Rheintal. Auf der gegenüberliegenden Rheinseite liegt die Burg Rheinfels. Weiter auf dem Wanderweg kommt man an den Burgen Katz und Maus und an den feindlichen Brüdern vorbei. Von hier hat man herrliche Ausblicke auf den Rhein und auf die 2000 Jahre alte Stadt Boppard auf der anderen Rheinseite. Der Weg führt nun am Rhein entlang und steigt dann hinauf zur Marksburg. Dem Weg ins Tal folgend überquert man die Lahn und erreicht die Burg Lahneck. Auf der gegenüberliegenden Seite erblickt man das Schloss Stolzenfels. Das Ziel Ehrenbreitstein ist bald erreicht. Der Wanderweg ist bequem in acht Tagen zu bewältigen. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es überall in den Orten entlang des Rheins. Wer möchte kann auch eine Wanderung unterbrechen und ein Stück mit dem Zug oder Schiff fahren.
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